Sportart
Kickboxen
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boxing girl red lion
Beschreibung

Anbei ein aktueller WAZ Zeitungsbericht über das Manager Boxen in Großenbaum:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/beim-duisburger-managerboxen-gibt-es-keine-blauen-augen-id227202495.html

Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate mit konventionellem Boxen verbunden wird.
Kickboxen als Wettkampfdisziplin geht auf das Jahr 1974 zurück, es hieß damals „All Style Karate“, In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO (World All Style Karate Organisation), Mike Anderson, Georg F. Brückner und andere darauf, die traditionellen fernöstlichen Kampfmethoden wie Taekwondo, Karate, Kung Fu usw., zu einem sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln zu machen und gegen andere Kampfsysteme anzutreten. 1985 entwickelte sich daraus das Shootboxen. Die WAKO und die WKA sind die größten Weltverbände und richten jährlich Weltmeisterschaften aus.
In jedem von uns Menschen steckt der Kampf und die Aggression in den Genen. Weshalb dann nicht den Kampf als Sport ausüben und beim Sport lernen wie man die Aggressionen abbaut und sie beherrschen lernt?
Viele Kampfsportler und Meister sind große Vorbilder für viele Menschen, wie z. B. Chuck Norris, Bruce Lee, Muhammed Ali usw. In den traditionellen Kampfkünsten steht nicht an erster Stelle den Gegner zu bezwingen, sondern seinen eigenen Körper und Geist.
Kickboxen verlangt vor allem von einem Körperbeherrschung und Disziplin, sowie Charakterstärke und Durchhaltevermögen. Diese Tugenden besitzen „Schlägertypen“ meist nicht.
Kickboxen ist eine harte aufopferndere Kampfsportart, aber die Fairness und der Respekt dem Trainingspartner und dem Gegner gegenüber steht immer an oberster Stelle. Ausnahmen bestätigen wie überall die Regel. Vor einem Kampf hat jeder Wettkampfsportler eine notwendige Angst und lernt mit ihr sowie mit Niederlagen fertig zu werden und umzugehen.

Folgende Entscheidungen können einen Kampf beenden:

  • Sieg durch Niederschlag – K. O. nur im Vollkontakt
  • Sieg durch Aufgabe eines Kampfes
  • Sieg durch Abbruch wegen technischer Überlegenheit nur im Semikontakt wenn Trefferunterschied 10 Wertungspunkte beträgt.
  • Sieg durch Abbruch eines Kampfes wegen Kampf- oder Verteidigungsunfähigkeit oder sportlicher Unterlegenheit
  • Abbruch wegen Verletzung
  • Sieg durch Punktwertung
  • Sieg durch Disqualifikation des Gegners
  • Unentschieden darf im Turnier nicht gegeben werden. Es darf nur bei Einzel-, Freundschafts- oder Mannschaftskämpfen erfolgen.
  • Sieg durch Nichtantreten
  • Abbruch ohne Entscheidung, wenn der Kampf nicht mehr den Regeln entsprechend weitergeführt werden kann sowie infolge höherer Gewalt (schadhafter Ring, Ausfall der Beleuchtung usw.)